Das ist der Rotkohl

Rotkohl ist ein Blattgemüse, das aus vielen festen Blättern besteht. Die Blätter wachsen über der Erde auf dem Feld und schützen das Gemüse vor Kälte. Frühsorten werden ab Spätsommer geerntet, späte Sorten sogar bis in den Winter hinein. Deshalb ist Rotkohl ein typisches Wintergemüse.
Deutschlands größte Anbauflächen
Wir von Löwenzahn bekommen unseren Rotkohl von Werder Frucht aus Brandenburg. Die Karte zeigt, in welchen Regionen Deutschlands besonders viel Rotkohl angebaut wird.
In Deutschland werden jährlich insgesamt ca. 121.000 t Rotkohl geerntet.
Am meisten Rotkohl wird mit 34.150 t in Nordrhein-Westfalen geerntet. Das größte Anbaugebiet mit 666 ha befindet sich aber in Schleswig Holstein, wo allerdings nur 30.000 t Rotkohl jährlich geerntet wird.
Die inneren Werte
Rotkohl ist ein gesundes, kalorienarmes Wintergemüse.
Es enthält viele Vitamine, z.B. Vitamin B9, C und K. Außerdem liefert Rotkohl wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium.
Besonders wertvoll sind die Farbsto e im Rotkohl, die Anthocyane heißen. Sie wirken gegen Entzündungen und können helfen, Krankheiten vorzubeugen.
Top Secret
Wusstest du, dass der Rotkohl auch Blaukraut genannt wird? Das liegt daran, dass er viele natürliche Farbstoffe enthält. Diese können unsere Haut oder Kleidung leicht blau färben – obwohl das Kraut selbst lila aussieht.
Beim Kochen verblasst die leuchtende Farbe des Rotkohls ein wenig. Mit einem Spritzer Zitronensaft im Kochtopf bleibt die Farbe jedoch schön kräftig.
So kommt der Rotkohl zu dir
Der Rotkohl wird mit großen Maschinen vom Feld geerntet. Danach wird er gewaschen und in Kisten verpackt, bevor er auf den Markt oder in den Supermarkt oder zum Großhändler kommt. Vom Großhändler kommt er dann zu uns, wo wir den Rotkohl zu leckerem Essen weiterverarbeiten und dann in die Kita bringen.
Ob Rotkohl frisch ist, erkennst du daran, wie knackig er ist: je knackiger, desto frischer. Nach dem Einkaufen sollten kaputte Blätter entfernt und die Kohlköpfe an einem kühlen Ort gelagert werden. Lagere sie am besten nicht neben Äpfeln, sonst werden sie schnell welk.
Jetzt Du: Teste dein Wissen
Hast du gut aufgepasst? Dann schau mal, wie viele dieser Fragen du beantworten kannst:
- Wo wächst der Rotkohl?
- Was macht den Rotkohl zu einem guten Wintergemüse?
- Warum wird Rotkohl auch Blaukraut genannt?
Rezept-Tip: Rotkohl aus dem Ofen
Rotkohl wird oft in Streifen geschnitten, gekocht und zu Hauptgerichten mit Klößen und Fleisch serviert. Du kannst Rotkohl aber auch im Ofen zubereiten. Wasche den Rotkohl, entferne den Strunk und schneide ihn in Spalten. Lege die Spalten auf ein Backblech und verfeinere sie mit Öl und Kräutern.
Zutaten
- 1/2 Kopf Rotkohl
- 4 EL Olivenöl
- 2 EL Balsamico
- 1 TL Senf
- Salz, Pfeffer
- Einige Zweige frischer Thymian
Zubereitung
Den Backofen auf 200° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Nicht mehr frische Blätter und den Strunk entfernen. In Spalten schneiden und auf das Backblech legen.
Für die Marinade Olivenöl, Balsamico, Senf sowie Salz und Pfeffer vermischen. Die Rotkohlscheiben damit beträufeln und ein bisschen frischen Thymian darauf verteilen.
Das Blech für ca. 35–45 Minuten in den Ofen schieben, bis der Rotkohl weich und leicht gebräunt ist.
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Kohl kann ganz unterschiedlich aussehen: rund oder spitz, klein oder groß. Möchtest du verschiedene Kohlsorten kennenlernen? Dann lade dir hier das Übersichtsposter herunter!