Das ist das Getreide
Getreide wächst auf Feldern an langen Halmen. Die Inneren Werte Oben am Halm sitzen die Blütenstände, zum Beispiel Ähren. Darin befinden sich die Getreidekörner. Es gibt viele verschiedene Getreidearten. Am häufigsten wird Weizen verwendet. Im Supermarkt finden wir aber auch andere Sorten, zum Beispiel Dinkel oder Roggen. Nach der Ernte (Juni bis August) werden die Getreidekörner oft zu Mehl verarbeitet.
Wird das ganze Korn mit seinen Randschichten gemahlen, entsteht Vollkornmehl. Es enthält viele Ballaststoffe und Nährstoffe, die gut für die Verdauung sind. Werden die äußeren Schichten des Korns entfernt, entsteht Weißmehl. Daraus werden Lebensmittel wie Brot, Gebäck oder Nudeln hergestellt.

Getreideernte in Deutschland*

In Deutschland wird in jedem Bundesland Getreide geerntet, am Meisten Getreide wird in Schleswig Holstein mit 8,7 t jährlich geerntet, dicht gefolgt von Nordrhein Westfalen mit 8,4 t.
Am wenigsten Getreide wird in Brandenburg mit 5,1 t geerntet, obwohl es mit seiner Fläche wesentlich größer als das Saarland in welchem rund 0,7 t mehr Getreide geerntet wird.
Die restlichen Bundesländer ernten zwischen 7,0 und 7,6 t Getreide.
*ohne Körnermais, Corn-Cob-Mix, 2025
Die inneren Werte
Weizenkörner enthalten Eiweiß, Ballaststoffe und wichtige Vitamine wie B2 und B3. Sie unterstützen zum Beispiel die Verdauung sowie Haut, Nerven und Muskeln.
Top Secret
Gluten ist ein natürlicher Bestandteil einiger Getreidearten. Es ist ein Eiweiß, das auch Klebereiweiß genannt wird. Es sorgt dafür, dass Teige elastisch sind und Backwaren gut gelingen. Manche Menschen vertragen Gluten jedoch nicht. Diese Erkrankung heißt Zöliakie.
Wusstest du, dass Mais und Reis ebenfalls zu den Getreiden gehört? Sie sind glutenfrei und liefern wichtige Nährstoffe. Reis gibt es z.B. als Vollkornreis oder weißen Reis.
Außerdem gibt es so genanntes Pseudogetreide, z.B. Amaranth, Buchweizen und Quinoa. Diese Pflanzen sind ebenfalls glutenfrei. Da ihnen das Klebereiweiß fehlt, lassen sich ihre Mehle beim Backen jedoch etwas schwerer verarbeiten.
So kommt das Getreide zu dir

Das Getreide wird mit großen Maschinen vom Feld geerntet.
Danach wird es gewaschen, getrocknet und kann zu Mehl verarbeitet werden. Anschließend gelangt es zur Bäckerei oder in den Supermarkt.

Mehl und daraus hergestellte Produkte sollten immer trocken und verschlossen aufbewahrt werden. Sonst können sie von Schimmel oder von Ungeziefer, z.B. Mehlmotten, befallen werden.
Jetzt Du: Teste dein Wissen
Wie viele dieser Fragen kannst du beantworten?
- Warum ist Vollkornmehl besser für unseren Körper als Weißmehl?
- Was kann passieren, wenn man Brot-, Mehl- oder Nudelverpackungen offen stehen lässt?
- Welche inneren Werte unterstützen unseren Körper?
Rezept-Tip: Vollkornbrot
Zutaten
- 1/2 Würfel Frischhefe (21g)
- 500 ml lauwarmes Wasser
- 1 TL Zucker
- 500 g Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel)
- 50 g Samen oder Kerne (Lein-, Sesamsamen o.ä.)
- 1 TL Salz
Zubereitung
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und den Zucker dazugeben.
Das Mehl und die Samen in einer Rührschüssel vermischen
und in der Mitte eine Mulde formen.
Die aufgelöste Hefe in die Mulde gießen und abgedeckt etwa 30 Minuten stehen lassen.
Salz hinzufügen und alles mit den Knethaken eines Handmixers zu einem Teig verarbeiten.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Backform geben.
Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze einstellen und das Brot für ca. 55-60 Minuten backen (ohne Vorheizen).
Das Vollkornbrot aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, eine Scheibe abschneiden und genießen
Poster & Flyer
Du möchtest gerne wissen, was man alles aus Getreide und Mehl machen kann? Dann lade dir hier unser Poster über Getreide und -produkte herunter.