Süßer Snack im Spätsommer – Die Pflaume

Der Star der Saison: Pflaumen

Wenn der Sommer langsam zu Ende geht, haben Pflaumen und Zwetschgen Saison. Sie schmecken frisch als süßer Snack, auf dem Kuchen oder als Marmelade und Kompott.

Pflaumen gibt es in vielen Farben – von Blau und Violett bis Rot und Gelb. Sie enthalten Vitamin C, B-Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und wertvolle Pflanzenstoffe. Diese können das Immunsystem unterstützen und zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen. 

Zur großen Pflaumenfamilie gehören viele verschiedene Sorten, zum Beispiel Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden. Auch Kirschpflaumen und Schlehen zählen dazu. Jede Sorte hat ihren ganz eigenen Geschmack und macht Lust auf den Herbst.

Inhaltsstoffe der Pflaume: Eisen, Kalium, Vitamin B1, B2, B6, Magnesium, Kalzium, Vitamin E, und Vitamin C, Beta-Carotin und Zink

Clever isst gesund

Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden gehören alle zur großen Pflaumenfamilie. Sie sehen unterschiedlich aus und schmecken auch etwas verschieden:

  • Pflaumen sind meist rund und blauviolett. Ihr Fruchtfleisch ist saftig und lässt sich nicht so leicht vom Kern lösen.
  • Zwetschgen sind länglicher und dunkelblau. Ihr Fruchtfleisch ist etwas fester und lässt sich leicht vom Kern lösen. Deshalb eignen sie sich besonders gut zum Backen.
  • Mirabellen sind klein, rund und gelb. Sie schmecken besonders süß und eignen sich gut für Marmelade oder Kompott.
  • Renekloden sind etwas größer als Mirabellen und können grün, gelb oder rötlich sein. Sie haben ein besonders saftiges und aromatisches Fruchtfleisch.

Wissenswertes

Weltweit gibt es mehr als 2.000 verschiedene Pflaumensorten. Dazu gehören zum Beispiel Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen, Renekloden und Wildpflaumen. Sie unterscheiden sich in Farbe, Form und Geschmack.

Bunte Pflaumensorten in Lila, Rot, Grün und Gelb.

Einkaufs- und Lagerungstipps

Ob auf dem Markt oder im Garten:

Frische Pflaumen erkennt man an einer glatten, festen Haut und einem feinen weißen Belag. Dieser natürliche Schutzfilm hilft der Frucht dabei, frisch zu bleiben und schützt sie vor dem Austrocknen.

Reife Pflaumen können im Kühlschrank etwa drei bis fünf Tage aufbewahrt werden. Noch feste Früchte dürfen bei Zimmertemperatur nachreifen.

Pflaumen lassen sich gut einfrieren – am besten entsteint und halbiert. Sehr reife Früchte müssen nicht weggeworfen werden: Aus ihnen lassen sich noch leckere Kompotte, Muffins oder Smoothies zubereiten.

In Zahlen

Es werden 51.300 Tonnen Pflaumen und Zwetschgen in Deutschland geerntet. Die schwerste Pflaume wiegt 464,15 Gramm. Pro 100g enthält eine Pflaume 46 kcal und 345 internationale Einheiten Vitamin A.

Welches Gemüse hat ansonsten Hochsaison?

Alle Sommergemüsesorten und Lebensmittel finden sich in unserem Regional-Kalender.

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